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Holzböden und Feuchtigkeit

Holz ist ein wasseranziehendes Material. Das bedeutet, dass das Holz immer versucht, den Feuchtigkeitsgehalt im Gleichgewicht zu der relativen Feuchtigkeit in der Luft zu halten. Wenn der Feuchtigkeitsgehalt in der Luft steigt, absorbiert das Holz Wasser und schwillt an. Und wenn die Feuchtigkeit der Luft sinkt, gibt das Holz Wasser ab und schrumpft. Die empfohlene Luftfeuchtigkeit liegt bei 35 %.

Wenn im Winter die Zentralheizung auf vollen Touren läuft und die Luftfeuchtigkeit im Raum sehr niedrig ist, können sich die Verbindungsstellen im Holzboden leicht öffnen und kleine Risse zwischen den Dielen entstehen. Diese Risse schließen sich wieder von selbst, wenn die Luftfeuchtigkeit im Frühling und im Sommer wieder steigt. Dies beweist aber nur, dass Holzböden aus natürlichem Material hergestellt werden und keine synthetischen Komponenten enthalten.

Aufgrund der wasseranziehenden Eigenschaften von Holz, sollte die Luftfeuchtigkeit immer so stabil wie möglich sein, etwa 40 - 60 % und die Temperatur sollte immer bei 18 - 24 ° C liegen. Das sind ideale Bedingungen, nicht nur für Holzböden, sondern auch für Sie.